Wir stellen vor

An dieser Stelle wollen wir von Zeit zu Zeit kurze Kommentare oder auch Interviews mit Leuten einstellen, die entweder Huckepack mitverantworten oder es einfach genutzt haben.

Und als Start eine Art „Tagebucheintrag“ von Marianne:

Vergangenen Dienstag wurde meine 18 Monate alte Tochter geimpft. Am nächsten Tag waren wir wie gewöhnlich bei Huckepack. Ihr gefällt es dort sehr gut, sie spielt und klettert dort gern, schaut sich Bücher oder die Autos auf der Straße an oder lauscht den Liedern der Betreuer. Ich kann mich meiner Abschlussarbeit widmen oder auch Email schreiben oder Fotoalbum kleben. An diesem Tag jedoch spielt sie nur kurz mit der Betreuerin um dann zur Tür zu laufen und lautstark „Mamaaa“ zu rufen. Ich gehe zu ihr, schaue mit ihr ein Buch an, irgendwann beschäftigt sie sich wieder selbst. Ich gehe an meine Arbeit. Nach einer Viertelstunde wieder „Mamaaa!“. So geht das noch paarmal, bevor ich merke und begreife, heute geht es ihr nicht so gut, sie braucht ihre Mama – unmittelbar, kuschelnd, nicht nur nebenan. Doch statt enttäuscht zu sein, dass ich nicht bei meinen Büchern bleiben kann, bin ich glücklich darüber, dass ich mitbekommen darf, wie es ihr geht. Dass es für sie an manchen Tagen super ist, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu spielen und an anderen Tagen mehr Nähe und Trost gefragt ist. Ich freue mich an diesem Tag, dass meine Tochter sich an mich wenden kann, wenn sie es braucht. Neben ihr auf dem großen Kuschelkissen sitzend genieße ich einfach, dass ich mich nicht ums Mittagessen kümmern muss.